Nachdem diese Seite überraschend viel Zuspruch erfährt und ich immer wieder Nachfragen erhalte (wer war schon mal in..., wer hat Informationen über die Sprachschule...), habe ich sie aktualisiert und neu gefasst. Ich hoffe, dass sie denjenigen, die sich wie ich für die italienische Sprache interessieren, nützliche Infos gibt, die eine richtige Auswahl einer geeigneten Sprachschule in Italien erleichtern. Vor allem soll sie helfen, Enttäuschungen zu vermeiden.

Ich habe inzwischen an vielen Sprachschulen in Italien je 2 Wochen Sprachkurs gemacht. Es finden sich hier meine persönlichen Erfahrungsberichte und Bewertungen, also neben den objektiven Daten vor allem meine subjektiven Einschätzungen und Eindrücke zu folgenden Schulen:

  • - Culturforum, Cefalù, Sizilien, 2012, 2013, 2014 - mein Tipp!
  • - Centro Culturale Conero, Camerano, Marken 2011 - Ein schöner Urlaub...
  • - Babilonia, Taormina, Sizilien 2010 - Schule gut, Rummel unerträglich
  • - Lingua e gusto, Castellina Marittima, Toskana, 2008 - nur für ein bestimmtes Klientel
  • - Porta d'Oriente, Otranto, Apulien, 2007- geht so
  • - Omnilingua, San Remo, Ligurien, 2006 - bloß nicht
  • - Centro Mediterraneo Pintadera, Alghero, Sardinien, 2005 - empfehlenswert mit einer wichtigen Einschränkung
  • - Piccola Università Italiana, Tropea, Kalabrien, 2004 - auf gar keinen Fall
  • - Culturforum, Cefalù, Sizilien, 2003 - empfehlenswert









Vorweg: Die italienische Sprache lerne ich nicht nur, damit wir uns auch die entlegensten Regionen Italiens mit dem Rad erschließen können, in denen niemand eine andere Sprache spricht, sondern weil mir die Sprache gefällt und mir das Lernen von Sprachen schon immer Spaß gemacht hat. Ich bin bloß lange nicht mehr dazu gekommen. Dementsprechend motiviert bin ich immer für die 2 Wochen im Herbst.

 

Dazu gefällt es mir, einmal für kurze Zeit einen Lebensstil führen zu können, der zuhause unmöglich ist: Alleine in neuer, unbekannter Umgebung. Alles muss irgendwie organisiert und improvisiert werden. Niemand kennt einem. Niemand nervt einem, wenn man es nicht will. Vielleicht lerne ich nette, neue Leute kennen. Vielleicht reicht es mir aber auch, den Tag nach dem Unterricht an der Bar, am Strand, hinter Büchern oder doch wieder auf dem Rad zu verbringen. Wenn es mir gefällt, schwatze ich zwischendurch mit dem Baristà al Bar oder mit der Casserierà al supermercato und wenn nicht, ist mir auch keiner böse. Gerade wie es mir gefällt.

 

Süditalien ist zudem im Oktober herrlich. Nach den ersten Regenschauern schon wieder etwas grün, aber noch mit viel, viel Sonnenschein. Angenehme, warme 25 Grad und da das Meer nachts wie eine Wärmflasche wirkt, kann man abends gut noch draußen sitzen. Strand ist (fast) immer noch möglich, das Meer ist noch über 20 Grad warm, also ganz nach meinem Geschmack. Dazu ist der Tourismus auch in den Zentren abgeklungen, aber noch nicht ganz vorbei. Die Strandschirme sind abgebaut, niemand erhebt mehr "Eintrittspreise", es kehrt wieder Gelassenheit und Normalität ein. So liebe ich dieses Land seit vielen Jahren. Und so suche ich also mehr als nur die Verlängerung des Sommers: Vorrei abbinare l'utile al dillettevole.